Welche Härtefallregelungen bei Covid-19-Gutscheinen gibt es?

Im Bezug auf die Gutscheinregelung hat der Gesetzgeber folgende Härtefallregelung vorgesehen, wonach Ticketkunden weiterhin die Auszahlung des Ticketpreises fordern können:
"Der Inhaber eines Gutscheins kann die Auszahlung des Wertes verlangen, wenn der Verweis auf einen Gutschein für ihn angesichts seiner persönlichen Lebensumstände unzumutbar ist. Die Voraussetzungen dieser Ausnahmevorschrift dürften etwa dann erfüllt sein, wenn der Inhaber einer Eintrittskarte die Veranstaltung im Rahmen einer Urlaubsreise besuchen wollte und einen Nachholtermin nur unter Aufwendung hoher Reisekosten wahrnehmen könnte. Sie dürften ebenfalls erfüllt sein, wenn der Inhaber des Gutscheins ohne die Auszahlung des Gutscheinwerts nicht in der Lage ist, existenziell wichtige Lebenshaltungskosten wie Miet- oder Energierechnungen zu begleichen."

Für die Überprüfung und Entscheidung darüber, ob diese individuelle Forderungen der Ticketkäufer von einer Härtefallregelung gedeckt sind, bietet Reservix Ihnen drei Varianten.

  1. Die Härtefall-Regelung wird im Sinne des Ticketkunden generell großzügig ausgelegt. Tickets werden hierbei von Reservix immer storniert, wenn der Ticketkäufer das wünscht.
  2. Reservix überprüft und entscheidet eigenständig, ob ein Härtefall vorliegt. Die Definition eines Härtefalls, wird von Reservix anhand der oben genannten gesetzlichen Formulierung erfolgen.
  3. Der Veranstalter entscheidet selbstständig, ob ein Härtefall vorliegt. Der Ticketkäufer wird von Reservix generell an den Veranstalter verwiesen, um den Sachverhalt zu klären.

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