Reservix und die Coronavirus-Pandemie

Der Shutdown und die derzeitige Krise sind auch für das Unternehmen Reservix historisch einzigartig. Was bedeutet das? Keine Veranstaltungen, keine Ticketverkäufe und minimale Umsätze. Von 180.000 Veranstaltungen im Jahr, die über unsere Portale Reservix und ADticket angeboten wurden, sind bis Ende April rund 30.000 verlegt oder abgesagt.

Das Geschäftsmodell von Reservix hat vor der Krise sehr gut funktioniert. Doch auch Reservix muss Kosten senken. Anfang April wurde für alle 450 Mitarbeiter an allen Reservix-Standorten Kurzarbeit eingeführt. Das Unternehmen ist schuldenfrei und unabhängig von Finanzinvestoren. Außerdem gibt es Rücklagen – insofern ist Reservix imstande, einige Zeit durchzuhalten. Diese Krise ist schwer und tief – aber sie wird temporär sein. Das bedeutet, es wird den Moment geben, ab dem wieder hochgefahren wird – auch wenn die Kulturbranche nicht die Erste sein wird. Am Ende wird es einen Nachholeffekt geben, so dass sich die Bevölkerung auf Veranstaltungen stürzen und diese genießen wird.

Wir haben aktuell unsere telefonische Erreichbarkeit für Veranstalter und auch für Ticketkunden reduziert. Hintergrund: Es ist unser Ziel gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern für tausende Veranstaltungen neue Termine zu finden. Das gelingt leider nicht immer, sodass ein Teil der Veranstaltungen ersatzlos rückabgewickelt werden müssen. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwändig und kann im Einzelfall einige Wochen dauern.

Die meisten Ticketkunden bringen großes Verständnis dafür mit, dass es sich um eine einzigartige Ausnahmesituation handelt. Dieses Verständnis wird noch größer, wenn wir Kunden von unserer Arbeit berichten. Tausende Veranstaltungen und zehntausende Ticketkäufer sind betroffen und bisher ist noch kein Ende in Sicht, denn niemand weiß, wie lange diese Krise andauern wird. Sicher ist jedoch: Wir melden uns bei jedem Ticketkäufer, sobald wir Klarheit über seine Veranstaltung haben!

Bleiben Sie gesund!